Unter dem Turm

„Multo Gut!“

Assisifahrt der Propädeutiker 2018

Der Morgen des 13. Septembers war für die sechs Propädeutiker der Beginn der diesjährigen Fahrt in das umbrische Assisi, wo sie sich zehn Tage lang auf die Spuren des hl. Franziskus und der hl. Clara begeben würden.

Die erste Zwischenstation wurde in den italienischen Alpen gemacht, in der altehrwürdigen Bischofsstadt Brixen, wo die Pilgernden in dem dortigen Priesterseminar übernachteten. Der erste Abend der Pilgerfahrt wurde dann in Brixen gemütlich ausgeklungen. Am nächsten Morgen wurden die Fahrzeuge wieder bestiegen und das letzte Stück bis Assisi wurde bezwungen.

Aber nicht nur religiös-orientiertes Programm wurde zum Inbegriff der Fahrt. Gerade das Bilden der Gemeinschaft der noch frischen Propädeutiker Gruppe, wurde zum immaneten Bestandteil der Fahrt.

Gerade die Berfungsgeschichten wurden zum Höhepunkt des Abends. Hier lernten sich die jungen Männer noch einmal auf eine ganz andere, persönliche Weise kennen. Man entdeckte schnell Gemeinsamkeiten in der doch je individuellen Geschichte und kam in der abendlichen Runde darüber zum Austausch. Sei es das „neue“ Hausamt des Sicherheitsbeauftragten oder die kulinarischen Finessen des Subregens, es war von allem etwas dabei.

Höhepunkte waren neben den beiden Hauptwahlfahrtsorten, San Francesco und Santa Chiara, die Wanderungen durch die Landschaft des Apenningebirges. Neben der Besteigung des Monte Subasio, mit Halt in Carcerie, dem Rückzugsort des hl. Franziskus, war der Abstieg in die perugianische Ebene zu Santa Maria degli Angeli und nach Rivotorto, den Wirkungsorten des hl. Franziskus, eine Herausforderung für die junge Gemeinschaft.

Assisi selbst konnte nicht nur durch die umbrisch-italienische Küche überzeugen, sondern gerade die geistliche Prägung durch das Wirken des hl. Franziskus wurde den spirituellen Bedürfnissen der Propädeutiker gerecht. Dazu dienten nicht nur die Impulse der geistlichen Begleiter, sondern darüber hinaus wurde Assisi aus der Sicht der Franziskaner interessant.

Dazu steuerten Schwester Dorothea, welche uns das Leben der beiden Heiligen in Assisi auf eine persönliche Weise näher brachte und Bruder Thomas, welcher mit seiner theologisch-geistreichen Führung San Francesco, ausgehend von der künstlerischen Gestaltung, greifbar machte und uns Rede und Antwort bei einem gemütlichen Abend zu franziskanischen Themen stand, etwas bei.

Die Gemeinschaft wurde zu guter Letzt noch beim traditionellen Wichteln auf die Probe gestellt. Mit Zwischenhalt in Brixen wurde das umbrische Bergland zurückgelassen und die Heimat angesteuert.

Zu guter Letzt gilt unser Dank nicht nur unseren beiden Mentoren, Johannes Otten und Martin Schwentker, sondern ebenso Spiritual Christian Städter und Subregens Matthias Klauke für die gemeinsame Zeit.

– Ad multos annos und multo Danke!

Leostr. 19
33098 Paderborn

Telefon: 05251 206 7221
priesterseminar@erzbistum-paderborn.de